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Darker Than Night: Bad Boss Liebesroman

Dilogie | Band 1 von 2 Bänden

Carlos Alvarez ist der King von Detroits Nächten. Er antwortet auf jede Frage mit Gewalt und regiert die Stadt abseits aller Gesetze. Und ausgerechnet für ihn soll Lis arbeiten … Lis kämpft seit Jahren dafür, sich und ihre kleine Schwester aus dem Elend des siffigen Trailerparks zu befreien. Aus Geldnot nimmt sie einen neuen Job in einem zwielichtigen Nachtclub an und gerät damit geradewegs in die Arme von Carlos Alvarez. Ihr neuer Boss mit den ozeanblauen Augen und dem muskulösen Körper ist zwar höllisch heiß, aber auch brandgefährlich. Er verkörpert alles, wovor Lis sich fürchtet, und ihr ist klar, dass sie sich fernhalten sollte. Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass es ausgerechnet der skrupellose Clubbesitzer sein wird, der die Schutzmauern ihrer Seele durchbricht. Kann er sie vor den Dämonen ihrer Vergangenheit beschützen und sie aus dem Elend befreien? Und was wird passieren, wenn Carlos’ gut gehütetes Geheimnis ans Licht kommt und Lis’ Leben erneut in Gefahr bringt? Der Reihenauftakt zur neuen düsteren Dilogie von Mica Healand.

Bücher in dieser Reihe

Diese Reihe ist abgeschlossen.

Mica Healand

Mica Healand

Autorin

Mica Healand gibt endlich ihrer dunklen Seite den Stift in die Hand. Nach einigen Jahren, in denen sie Romane im Jugendbuchbereich geschrieben hat, widmet sie sich nun sexy Protagonisten und heißen Storys voller Spannung und Leidenschaft. Als süchtige Leserin von Dark Romance genießt sie es, in ihren eigenen Büchern die Zügel zu lockern und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Schreiben ihrer Geschichten war schon immer ein Hobby, das schnell zu ihrem großen Traum wurde, der sich mit jedem fertigen Roman ein Stückchen mehr erfüllt. Denn eine Welt ohne Bücher ist wie ein Leben ohne Liebe…

Leseprobe

»Ich kann so einfach nicht weiterleben. Es reicht mir langsam, Lis.«

»Was soll das heißen? Was bedeutet so? Herrgott nochmal, Phil, du lebst wie ein verdammter Prinz.« Meine Hände fahren wie von selbst durch meine kurzen Haare. Daher kommt die Redewendung: ›Ich könnte mir die Haare ausreißen‹. Man hat wirklich das Gefühl, man müsste sie in Situationen wie diesen einfach büschelweise aus der Kopfhaut ziehen.

»Das machst du immer.« Phil verschränkt die Arme vor der Brust. Dabei spannt sein strahlend weißes Baumwollhemd nur minimal an seinen Schultern. Er hat mir den Rücken zugewandt und sieht aus meinem winzigen Schlafzimmerfenster. Die Aussicht ist … na ja … sagen wir mal, sie könnte besser sein. Kein Mensch blickt freiwillig auf den vergilbten Trailer von Pam und George. Da nützt es auch nichts, dass die Sonne vom Himmel scheint und schon jetzt am frühen Morgen einen wundervollen Sommertag ankündigt.

»Was mache ich immer?«, frage ich und stelle die Füße vor mein Bett. Mit den Zehen fische ich nach meinem Slip, den ich gestern Abend achtlos davor habe fallen lassen. Es ist nicht mal acht Uhr. Viel zu früh für eine solche Diskussion.

»Dass du mir meinen Wohlstand vorhältst. Als Ausflucht. Du musst immer das Opfer sein.« Seine Worte prallen an dem Kunststofffenster, aus dem er starrt, ab und treffen mich hart. Wie eine Ohrfeige klatschen sie mir ins Gesicht und ich zucke zusammen.

»Spinnst du?«, versuche ich flüsternd zu keifen. »Mann, sie ist meine Schwester, raffst du das denn nicht? Und ich bin kein verfluchtes Opfer.«

Allein das Wort jagt mir einen Schauer über den Rücken. Wir streiten nicht oft, aber wenn, ist es immer das gleiche Thema.

»Ja, und? Du … wir gehören hier nicht her. Sie ist erwachsen, Lis.«

»Phil, sie ist achtzehn. Seit drei Monaten. Da ist man nicht erwachsen.« Langsam, aber sicher geht er mir wirklich auf die Nerven. Ich mag ihn. Ja, ich habe wirklich versucht, ihn auch zu lieben. Aber Liebe ist ein verdammt großes Wort. Immerhin halten wir es seit acht Monaten miteinander aus. Er ist anständig, hat einen guten Job, der Sex ist … na ja … eben Sex. Nicht, dass ich je ein großer Fan davon war. Für mich allerdings am wichtigsten – er trinkt so gut wie nie. Wahrscheinlich habe ich mich deshalb damals bei unserer ersten Begegnung auf seine Flirtversuche eingelassen.

Aber von Mal zu Mal nimmt diese Diskussion größere Ausmaße an. Und ich bin, was Kim angeht, nicht kompromissbereit. Kein bisschen. Wir werden diesen Ort nur gemeinsam verlassen.

»Sie war erwachsen genug, sich schwängern zu lassen.«

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