Schnipsel zu Cruel Boss

Lesezeit: ca. 10 Minuten

»Danke, dass du mir geholfen hast.« Lizzy hörte auf, ihre Unterlippe zu malträtieren und trat einen Schritt näher an mich heran, wobei mir die leichten Flecken auf ihrer Haut auffielen. Schon jetzt färbte sich ihr Oberarm in ein dunkles Rot. Morgen würde sie mehrere Blutergüsse an der Stelle haben, an der dieses Schwein sie festgehalten hatte. Und noch ein paar mehr von mir. Eine Schande, dass sie so leicht blaue Flecken bekam, aber somit würde sie wenigstens noch in Tagen an meine Hände denken, die sie überall berührten.

»Ich wurde ausreichend entschädigt.« Mein Griff um ihren Unterarm wurde fester und ich zog sie ruckartig in meine Richtung. Sie sah es nicht kommen und fiel vorwärts, bis ihr Kopf auf meiner Höhe war und ich nur noch die Zunge ausstrecken musste, um über ihre verletzte Lippe zu fahren. »Aber wie wäre es mit ein bisschen mehr?«

Lizzy keuchte. Ein rötlicher Schimmer überzog ihr Gesicht und sorgte dafür, dass ihre Wangen aussahen wie runde Äpfel. Bereit hineinzubeißen. »Woran hättest du denn gedacht?« Sie schluckte. Schweiß bildete sich auf der Stirn. Auch mir wurde schlagartig heiß, als sie ebenfalls ihre Zunge nach vorn schnellen ließ und sich unsere Spitzen in der Mitte trafen. Verflucht, die Braut war voller Überraschungen.

»Eine Nacht«, hauchte ich, als ich mich endlich von dem Geschmack nach Pfefferminz und Vanille losreißen konnte. In meinen Lenden pochte es. Meine Hoden wurden schwer und begannen sich zusammenzuziehen. Fuck, wenn ich nicht aufpasste, würde ich wie ein verdammter Schuljunge in meiner Hose kommen, während ich mit ihr knutschte. »Ich will, dass du die Stunden bis zum Sonnenaufgang mir gehörst.« Oder bis ich dich so oft durchgenommen hatte, dass ich kein Sperma mehr produzieren konnte, weil alles in ihr war und langsam an ihrem Schenkel hinablief.

Lizzy ahnte nichts von meinen Gedanken. Vielleicht hätte sie sonst sofort abgelehnt, doch stattdessen legte sie überlegend den Kopf schief und kniff misstrauisch die Augen zusammen. Aber sie war nicht komplett abgeneigt. »Was würdest du mit mir tun?«, wollte sie wissen und ließ zu, dass ich meine Hand nach ihrem Knie ausstreckte. Sanft wanderte ich mit den Fingern hinauf, bis unter ihr Kleid. Ihre Haut war weich und warm. Außerdem konnte ich kein einziges Härchen fühlen. Ob sie von oben bis unten glatt war?

»Das erfährst du, wenn du ja sagst.« Ich hatte den Ansatz ihres Oberschenkels erreicht und legte besitzergreifend meine Hand auf ihr Höschen. Sie wimmerte und ihre Augen flogen flatternd zu, während ich durch den Stoff hindurch ihre Schamlippen auseinanderdrückte und nach ihrem Kitzler suchte. »Traust du dich, Bellezza?«, raunte ich ihr zu, als ich ihn endlich fand und begann, ihn zu massieren. Sofort riss sie die Augen wieder auf und keuchte laut.

»Oh Gott«, stöhnte sie und spreizte ihre Beine, damit ich einen besseren Zugang hatte. Der Stoff war bereits durchnässt und ihre Feuchtigkeit verschmierte meine Finger, die ich unter ihrem Kleid hervorzog und in meinen Mund schob, um sie zu schmecken. Genüsslich leckte ich mit der Zunge über meine Fingerglieder und hielt dabei unseren Blickkontakt aufrecht. Lizzys Pupillen weiteten sich, als ihr klar wurde, was ich tat. Aber ich wollte am liebsten gar nicht aufhören. Sie schmeckte himmlisch. Nach Vanille und einem Hauch Zitrone. Genauso roch sie auch und der Geruch machte mich schier wahnsinnig.

»Der hat damit nichts zu tun.« Ich schob meine Hand wieder unter ihr Kleid, doch diesmal umfing ich ihren Hintern und drückte sie an mich, sodass sie noch näherkommen musste. Anschließend schob ich den unteren Teil ihres Rockes nach oben und griff nach ihrem Slip, um ihn auszuziehen und sie direkt mit meinem Mund zu schmecken, doch Lizzys Finger zogen den Saum des Kleides wieder hinunter. Ihr Blick huschte panisch im Raum umher. Sie atmete hektisch. Die Situation war ihr unangenehm. Sie war also nicht voyeuristisch veranlagt. Ich hoffte nur, dass sie nicht bei allen Sexpraktiken derart verklemmt sein würde.

»Kann ich jederzeit gehen?«, hinterfragte sie und setzte sich gleichzeitig wieder mit dem Gesicht zu mir gerichtet auf mich. Sie war viel zu leicht. Das war mir beim ersten Mal bereits aufgefallen, aber ich ignorierte es. Es ging mich nichts an und um sie zu ficken, musste ich nicht wissen, wieso sie nicht genug aß. Ob sie sich selbst nicht hübsch genug fand? Bitte nicht. Ich hasste Frauen, die sich Gedanken um ihre Figur machten, sodass sie keine Sekunde ruhig im Bett liegen konnten, aus Angst, ich könnte irgendwo eine Kurve sehen.

»Wenn es die Situation erlaubt.« Und du nicht gerade gefesselt auf allen vieren vor mir kauerst. Doch selbst dann würde ich sie vermutlich nicht gehen lassen, bis ich erschöpft und befriedigt war. Ich drückte meinen Handballen gegen meinen Hosenstall. Mein Schwanz lechzte nach Aufmerksamkeit und ich spürte, wie die ersten Tropfen sich aus meiner Spitze lösten.

»Was meinst du damit?« Lizzy rutschte weiter zu mir, sodass meine Mitte sich gegen ihren Arsch presste. Ja, das war viel besser. Außerdem konnte ich meine Hand so wieder um ihren Nacken legen. Es wäre so einfach, zuzudrücken, bis sie blau anlief und keine Luft mehr bekam. Doch stattdessen malte ich sanft Muster auf ihren Hals. Sie musste sich wohlfühlen, damit sie zustimmte und mit mir nach hinten kam, wo ich ihrem Körper das geben würde, was ihr kein anderer Mann geben konnte. Sie würde mich niemals vergessen, während ich am nächsten Morgen aufwachen und wieder zu den Geschäften meiner Familie zurückkehren würde, ohne mich auch nur an ihren Namen zu erinnern.

»Sagen wir einfach, du wirst nicht gehen wollen.« Ich strich ihr mit dem Daumen über die Wange und genoss das Schaudern, das sie durchfuhr. Sie reagierte auf jede noch so kleine Berührung und das unterschied sie von den anderen Frauen, die ich vor ihr gefickt hatte. Sie zitterte, seufzte und stöhnte nicht, wie sie es in irgendwelchen Pornos gesehen hatte, um mir zu imponieren. Auch rieb sie sich nicht an meinem Schoß, weil ich der Sohn von Salvatore Graza war. Nein, sie tat es, weil sie ein Opfer ihrer eigenen Lust war, die sie nicht unterdrücken konnte.

»Was ist mit Lyra?« Lizzys Stimme war nur noch ein Flüstern, während ihr Blick zu ihrer Freundin huschte, die sich bereits in einem eindeutigen Rhythmus auf Alessios Schwanz bewegte. Bingo! Lizzy hatte ihre Entscheidung gefällt und ihre Wahl war auf mich gefallen. Sanft drückte ich ihre Hüfte zurück, sodass sie aufstehen musste und erhob mich ebenfalls von meinem Sessel.

»Alessio wird sich gut um sie kümmern«, versprach ich und Vorfreude stieg in mir hoch. Mein Herz begann schneller zu schlagen und das Blut in meinen Arterien geriet in Wallungen. Hitze breitete sich zwischen uns aus. »Richtig, Alessio?« Nachdrücklich sah ich meinen Halbbruder an und er erwiderte den Blick, während Lyra den Kopf stöhnend zurückwarf und beinahe nach hinten gekippt wäre, wenn Alessio sie nicht mit einer Hand am Rücken gestützt hätte.

»Sicher, Underboss«, bestätigte er, bevor er langgezogen stöhnte und seine Lippen an Lyras Hals vergrub. Wie ein wildes Tier versenkte er seine Zähne in ihrem Fleisch und brachte sie damit zum Schreien, wobei ich an ihrem Ton nicht erkennen konnte, ob es ihr gefiel oder nicht. Aber Lizzy ging wohl von Ersterem aus, denn sie nickte zögerlich und legte eine Hand auf meine Brust, um meine Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen.

»Schön«, begann sie und fuhr mit den Fingern meinen Körper hinab, bis sie an meinem Hosenbund ankam und an meinem Gürtel entlangstreichen konnte. »Eine Nacht. Eine einzige.«

Ich grinste. »Du wirst es nicht bereuen.«

Doch würde sie. Am nächsten Morgen würde sie sich hassen für all die verachtenswerten Dinge, die ich sie tun lassen würde, aber das wusste sie nicht, als ich sie von meinen Brüdern weg und durch die Menschenmassen führte – die uns aus dem Weg gingen, sobald sie mich erkannten – um mir den Schlüssel für das Hinterzimmer beim Barkeeper zu holen. Es schien ihr erst klar zu werden, als ich sie in einen Raum brachte und die Tür hinter uns schloss. Das massive Holz verschluckte die Geräusche des angrenzenden Clubs und der feiernden Menschen. Jetzt gab es nur noch mich und sie. Und meinen pochenden Schwanz, der in ihr sein wollte.

0