Schnipsel zu Be My Man

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Ryan

 

Melissa kommt auf mich zu und funkelt mich mit leuchtenden Augen an.
Als sie mir ganz nah ist, spüre ich, wie mich das Verlangen überkommt. Ihr Blick ist viel animalischer als je zuvor und ich weiß, dass sie es genauso will wie ich. Ohne zu zögern, ergreife ich die Initiative und küsse sie. Fordernd dränge ich uns zum Bett, unfähig, länger zu warten. Meine Zunge bahnt sich wie von selbst ihren Weg in Melissas Mund, während ich mit meinen Händen unter ihr Oberteil fahre. Genussvoll ertaste ich jeden Zentimeter ihrer Haut und öffne gekonnt den BH.
Stöhnend schiebt sich Melissa von mir und macht sich an meinem Hemd zu schaffen. Nur einen kurzen Moment verweilt ihre Hand auf meinen Bauchmuskeln, bevor sie langsam in die Knie geht und sich süffisant grinsend an meinem Gürtel zu schaffen macht. Quälend langsam wandert ihre Hand in meine Boxershorts und ich stöhne laut auf. Fuck, diese Frau weiß, wie sie mich in den Wahnsinn treibt.
Doch dieses Spielchen kann ich auch spielen. Bevor sie sich mit ihren Lippen an meinem Schaft zu schaffen machen kann, schiebe ich sie von mir. Es kostet mich jegliche Willenskraft, aber ich will sie richtig. Entschlossen trage ich sie zum Bett und reiße ihr die Hose vom Leib. Langsam fahre ich mit den Fingern in ihren Schlüpfer und verharre einen Moment dort.
»Jetzt mach schon! Bitte!«, stöhnt Melissa, als ich langsam anfange sie zu massieren. Ich komme ihrer Aufforderung nach und senke mich vorsichtig auf sie herab. Kurz bevor ich in sie eindringe, halte ich inne. »Darfst du überhaupt?«, frage ich und bete zum Himmel, dass ihre Schwangerschaft mir nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht. Es ist nicht das erste Mal, dass ich sie will, aber noch nie war mein Verlangen nach ihr so stark wie jetzt.
»Ja, natürlich. Der Arzt hat gesagt, dass es okay ist. Und wenn du nicht gleich zum Zug kommst, kaufe ich mir ein Vibrator!«
Alles klar, diese Aufforderung war deutlich. Während ich vorsichtig in sie eindringe, schaue ich tief in ihre wunderschönen eisblauen Augen. Ich will ihr ansehen, ob sie Spaß hat und wann sie bereit ist. Will diesen ganz besonderen Moment mit jeder Faser meines Körpers spüren und unbedingt mit ihr teilen.
Anfangs stoße ich vorsichtig zu, doch je tiefer ich eindringe, desto stärker wird mein Verlangen. Es ist, als wäre ich wochenlang auf Entzug gewesen, und darf nun endlich wieder von meiner Lieblingsdroge kosten. Mit jeder Sekunde werde ich schneller und Melissa passt sich meinem Rhythmus an. Als ich merke, dass wir beide so weit sind, schließe ich die Augen und lasse mich fallen.
Schweißgebadet rolle ich mich wenig später von Melissa herunter und ziehe sie in meine Arme. Wir beide sind völlig außer Atem und unsere Körper glühen wie Feuer. Langsam drehe ich mich zu ihr um.
Melissa hat ihren Kopf auf meine Brust gebettet und sieht mich mit leuchtenden Augen an. Sie strahlt wie ein Honigkuchenpferd und auch ich kann nicht anders, als breit zu grinsen.
»Das war großartig!«, stoße ich schwer atmend hervor und schließe die Augen.
»Ja, das war es. Du warst noch besser als letztes Mal und glaub mir, das will etwas heißen«, erwidert Melissa und mein Grinsen wird breiter. Diese Worte gehen runter wie Honig und obwohl ich weiß, dass jetzt nicht der richtige Moment für mein Ego ist, spüre ich, wie stolz ich bin. Um den schönen Moment jedoch nicht zu ruinieren, verzichte ich darauf, einen passenden Spruch abzulassen, und küsse sie stattdessen auf die Stirn.

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