Schreibstil:
Wie schon in Band 1 war der Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich bin sehr gut durch das Buch gekommen und habe es an einem Tag durchgelesen.

Charaktere:
Emma mochte ich schon im vorherigen Band sehr gerne. Ihre lockere und offene Art war mir sehr sympathisch und das hat sich auch in diesem Band nicht geändert. Ihre Gedanken und Handlungen fand ich größtenteils sehr nachvollziehbar.
Auch Luke mochte ich sehr gerne. Ich fand es toll, wie er mit Emma und vor allem mit seinem dementen Großvater umgegangen ist.

Handlung:
Prinzipiell war die Handlung für mich schon sehr vorhersehbar, das hat aber meinem Lesevergnügen überhaupt nicht geschadet. Lediglich Adrians “Entwicklung” habe ich so nicht geahnt, das hat nochmal Spannung reingebracht. Generell habe ich das ganze Buch über mit Emma und Luke mitgefiebert.

Kritik:
Mir ist es nicht so ganz eingegangen, warum Luke sich von seinen Eltern sein Leben vorschreiben lässt. Ich habe ihn als starken jungen Mann kennengelernt und irgendwie fand ich, dass das nicht so ganz stimmig war.
Auch bei Emma gab es eine Situation, die meiner Meinung nach nicht zu ihrem Charakter gepasst hat, nämlich als sie sich von Lukes Mutter erpressen lässt. Da hätte ich eine andere Reaktion von ihr erwartet.

Fazit:
Mir hat das Buch trotz kleiner Kritikpunkte sehr gut gefallen. Ich vergebe 4,5⭐.

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