Liz Rosen hat es erneut geschafft, mich mit ihrem Schreibstil und der Geschichte, die alles andere ist als rosarot, in ihren Bann zu ziehen. 

Als hätte Resa am Hellridge College nicht schon genug gelitten, trifft sie an der Hellstone University erneut auf Alejo – den Mann, der ihr mehr als nur das Herz gebrochen hatte. Den sie nie wieder sehen wollte. Und den sie immer noch liebte. 

Ich bewundere Resa für ihren Mut und ihre Entschlossenheit, für eine Liebe zu kämpfen, die eine Zeit lang die Hölle für sie bedeutet hatte. Alejo hingegen hätte ich an einigen Stellen liebend gern geschüttelt, um es freundlich zu formulieren. 

Dass das erneute Zusammentreffen der beiden gar kein Zufall war, hat mich doch etwas überrascht. Positiv. Denn damit habe ich Freya und Matt noch mehr ins Herz geschlossen. 

Resa und Freya – zwei Schwestern, die es schaffen, ein entwürdigendes und frauenverachtendes Spiel überheblicher Männer zu beenden und dabei nicht nur sich zu retten.

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der auf dieses Genre steht und auch gewillt ist, in seelische Abgründe zu schauen. 

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