Ich habe ein riesiges Problem mit den Romanen von Liz Rosen….und zwar, dass ich sie einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Jedes Mal nehme ich mir vor, nur mal kurz reinzulesen und bevor ich mich versehe, ist es zu Ende und die Nacht rum. So ging es mir auch mit ihrem neuesten Werk “King of Death”. Der Titel ist nebenbei erw├Ąhnt unglaublich passend.

Der Schreibstil ist so einnehmend und lebendig, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Die Spannung baut sich langsam auf, Schritt f├╝r Schritt, bis sie sich zum Ende hin in einem fantastischen Finale entl├Ądt. Die beiden Protagonisten Claire und Reed sind wunderbar beschrieben. Claire, die gute Seele wie sie im Buche steht. Sie ist ├ärztin und liebt es den Menschen zu helfen. Und doch ist da noch eine andere Seite, die sie erst mit der Hilfe von Reed endlich ausleben kann. Reed ist ein eiskalter Serienkiller, jedenfalls auf den ersten Blick. Aber nach und nach gibt uns Liz immer mehr Einblicke in seine Seele. In seine Vergangenheit, die ihn zu dem Mann gemacht hat, der er nun ist. Und die hat es wirklich in sich. Die Anziehungskraft zwischen beiden ist von Anfang an sp├╝rbar. Es knistert gewaltig und die erotischen Szenen sind wirklich hei├č. Liz Rosen versteht es, die Gef├╝hlswelt beider so gut zu beschreiben, dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen zu leiden, aber auch zu lieben. Die Nebencharaktere waren mir allesamt unsympathisch bis auf Reeds Bruder ­čÖé Aber ich glaube, dass ist auch gut so. Das Ende hat mich noch einmal ├╝berrascht, auch wenn ich zwischendurch immer wieder Vermutungen hatte. Alle Geheimnisse werden gel├╝ftet und alle meine Fragen beantwortet. Ein wirklich gelungener Abschluss, der mich meinen Reader mit einem L├Ącheln auf den Lippen hat schlie├čen lassen. Auch wenn ich gern noch unendlich viel Zeit mit Claire und Reed verbracht h├Ątte ­čÖé

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