Masquerade Killer 1 ist spannend geschrieben und die Charaktere sind interessant und sympathisch. 
Aus der Story hätte man jedoch sicher noch etwas mehr heraus holen können, wenn Lia nicht so schnell ihre Mauern hätte fallen lassen zum Ende hin. Zum Glück geht es bald mit dem 2. Band weiter.

Lia kämpft für jene die sich nicht selbst schützen können, Kinder. Dabei geht sie sehr konsequent gegen all jene vor, die sich am Leid der Kinder bereichern, sei es durch den Handel mit ihnen oder Missbrauch. Durch ihre Vergangenheit und das sie sich davon nicht unterkriegen lassen hat ist sie sehr tough, sympathisch und ihr Handeln nachvollziehbar.

Law hingegen werden Stimmungsschwankungen von ihr zugeschrieben, und dies nimmt man als Leser:in auch selbst so war. Zwischen Gefühlen und Verantwortung, gibt es viel Entscheidungsspielraum, er wechselt jedoch eher von einem extrem zum anderen. Dennoch ist er natürlich derjenige, der immer den entscheidenden Schritt voraus ist und die nötigen Kontakte hat und Lia mal überrumpelt und mal rettet.

Die „Nebenfiguren“ wie Raymond und Melvin fand ich sehr interessant und hoffe natürlich auf ein Wiedersehen in Band 2 und gerne ein paar eigene Kapitel.

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