“Don’t kiss the Groom“ ist unabhängig lesbar, gehört aber zu einer Reihe. Ich habe den vorher erschienenen Band nicht gelesen, hatte aber nicht das Gefühl, dass das großartig stört.
 
Emma ist eine starke Frau, die sich trotz ihrer schweren Kindheit nicht unterkriegen lässt. Sie weiß was sie will und setzt sich dafür ein – das habe ich sehr bewundert. Auch als ihre Gefühle überraschenderweise völlig durcheinandergebracht werden, lässt sie sich kaum aus der Ruhe bringen und versucht, alles souverän zu meistern. Dies macht ihr Luke jedoch nicht ganz einfach, denn dieser sieht in Emma viel mehr, als ihr bewusst ist. 
 
Luke lässt sich von seiner Familie sehr beeinflussen und auch seine Verlobung mit Savannah ist nichts mehr als ein politischer Schachzug. Dass sich Luke so sehr von seiner Familie lenken lässt, fand ich anfangs wirklich schlimm, allerdings zeigte er immer mehr seine gefühlvolle und eigenständige Art und Weise, weswegen er mir immer besser gefiel. Gerade wegen seines guten Verhältnisses zu seinen Großeltern, von dem er immer wieder berichtet, sowie seinem umsichtigen Verhalten mit der Demenzerkrankung seines Großvaters schlich er sich immer mehr in mein Herz. Seine Familie fand ich – bis auf seine Schwester Ashley und seinen Großvater- furchtbar. Seine verstorbene Großmutter Heidi hätte ich gerne kennengelernt, ich glaube wirklich, dass sie ein herzensguter Mensch gewesen sein muss.
 
Die Liebesgeschichte zwischen Emma und Luke ist mit ihren höhen und tiefen ganz wundervoll gestaltet und die Intrigen und Machenschaften von Lukes Familie, gepaart mit Emmas Vergangenheit und ein paar gegenwärtigen Problemen machen das Buch wirklich spannend.
 
Das Ende gefiel mir richtig gut und ich freue mich schon darauf, den beiden im nächsten Band wieder zu begegnen – zumindest als Nebencharaktere.
 
*Fazit*
Ein ganz wundervolles Buch, das mir einen regnerischen Sonntag wirklich versüßt hat. Danke! 
 
Wertung: 5 von 5 Sterne!
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