Ich habe das Buch soeben beendet und bin noch immer zutiefst berührt. Mica Healand schafft es mit ihren Storys immer wieder, mich in ein emotionales Wrack zu verwandeln. Dabei bin ich eigentlich ein eingefleischter Dark Romance Fan. Trotzdem hat die Seattle Reihe mich so sehr berührt, dass sie zu meinen absoluten Herzensbüchern gehört. Es ist eine perfekte Mischung zwischen herzzerreißender Liebesgeschichte und ernster Thematik, abgerundet durch einen wundervollen Schreibstil. Ich liebe Arizona, oder eher Cassidy, ach nein, für mich bleibt sie Arizona. Es ist ein starker Name für eine unglaublich starke Frau. Ich bin ein Mensch, dem Erinnerungen, ob nun gute oder schlechte, sehr viel bedeuten, und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es sein muss, wenn man diese verliert. Harlan ist ein Traum von einem Mann. Und damit meine ich nicht nur, dass er unglaublich sexy ist, nein, seine Geduld und seine Liebe zu Arizona haben mich genauso berührt, wie seine Beziehung zu seiner Tochter Philly. So früh die Frau zu verlieren und dann allein ein Kind großzuziehen ist wirklich hart, aber er macht das einfach nur fantastisch. Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen, vor allem Charly, Phillys Großmutter. Die Auflösung des Rätsels um Arizona Vergangenheit war spannend, erschütternd und perfekt ausgearbeitet. Das Ende ein Traum. Das letzte Kapitel aus Mavericks Sicht, hat die ganze Reihe perfekt abgerundet und ich habe mich gefreut, sowohl ihm als auch Lenn noch einmal zu begegnen. So, um es kurz zu machen, während der gesamten Story sind meine Gefühle Achterbahn gefahren. Ich habe viel geseufzt, gelacht, aber auch geweint. Und ich weine auch jetzt, aber nur, weil diese wunderbare Reihe zu Ende ist und ich doch noch gar nicht bereit bin, mich von Seattle zu verabschieden.

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