Als Leila aus Verzweiflung zur Straftäterin wird und dabei vom geschädigten Millionär Kyle erwischt wird, fängt ihr Leben an Kopf zu stehen. Anstatt die Polizei zu rufen, bietet Kyle ihr einen Deal an. Sie soll als Kindermädchen für seine Tochter einspringen. Doch ist das schon alles, um einer Strafe zu entgehen? Und warum hält Kyle sich dann doch nicht an den Deal und will sie plötzlich nicht mehr gehen lassen?

Leila ist eine junge Frau, die ehrgeizig an ihren Zielen arbeitet und die Nase kaum aus ihren Büchern bekommt. Durch einen Fehltritt ihres Bruders, lässt sie sich auf eine Job ein, der sie alles kosten kann. Über ihren familiären Hintergrund erfährt man wenig, aber genug, um ihre Handlungen irgendwie nachvollziehen zu können. Auf mich wirkt sie in der Geschichte teilweise überfordert und ängstlich und andererseits aber auch stark. Kyle verfolgt Ziele, die für den Leser zunächst im Verborgenen bleiben. Er scheint seine Tochter sehr zu lieben und sie beschützen zu wollen. Auf der anderen Seite ist er aber auch knallhart und wirkt wie ein Ar$ch.

Kyle hätte ich während des Lesens teilweise gerne geschüttelt, um ihm die Augen zu öffnen. Manchmal war ich richtig sauer auf ihn. An anderen Stellen, konnte man ihn aber auch echt lieb gewinnen. Durch die in mir hervorgerufenen Gefühle in Bezug auf ihn, konnte man auch Leilas Gefühlschaos super nachvollziehen. Mal abgesehen von ihrer Verzweiflungstat ist sie eine tolle junge Frau. Richtig Schwung in die Geschichte brachte für mich allerdings Kyles Tochter Cassie. Sie ist wirklich der absolute Hammer!

Während des Lesens schwankte ich zwischen “aaaawwww”, “grrrrr”, “Idiot” und “hihi, wie niedlich” und das spricht absolut für einen tollen Schreibstil und ein enormes Lesevergnügen. Diese Story vereint Action, Fürsorglichkeit, Intrige, “Bissigkeit”, Humor und Liebe und das macht sie wirklich wundervoll. Ich kann euch diese Geschichte nur empfehlen.

Lieblingsschnipsel:
Was zur Hölle macht das Kindermädchen nackt in meinem Schlafzimmer?

Während sie an mir vorbeirauscht, lächle ich meiner Tochter verschwörerisch zu.

Sicher zieren ihn nun mehrere Kratzer für die ich sie…übers Knie legen sollte. F***. Warum macht mich der Gedanke an Leila auf meinem Schoß, den blanken Hintern hochgereckt, so hart? Ach, die Latina reibt gerade ihren knackigen Po an meinem Schritt. Kein Wunder.

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