Das Cover und der Titel passen perfekt zum Buch. Ich hatte keine Probleme, mich in die Story einzufinden, ich war sofort dabei. Der Schreibstil hat es mir da sehr leicht gemacht. Die Idee mit dem Reenactment finde ich einfach super. Ich bin selbst ein absoluter Fan von Mittelalterfesten und die Atmosphäre wurde richtig gut beschrieben. Zwischen Fia und Scott sprühen sofort die Funken. Auch wenn es für Scott nur unverbindlicher Spaß sein sollte, was er Fia auch sehr deutlich per SMS mitteilt, spürt man bei Fia, dass sie sich in ihn verguckt hat. Die Reaktion von Scott auf die Schwangerschaft hat mich wirklich fertig gemacht 🙁 Wie kann man nur so unsensibel sein? Okay, er fühlt sich überrumpelt, aber das ist Fia auch. Aber sie kann sich nicht einfach vor der Verantwortung drücken. Und dann noch Scotts Mutter. Sorry, aber wer eine solche Familie hat, braucht wirklich keine anderen Feinde. Baxtor, der Bruder von Scott, scheint dagegen sehr sympathisch zu sein. Ich hätte sehr gern mehr darüber erfahren, wie er seine Frau kennengelernt hat. Fia ist unglaublich stark und hat großes Glück eine Freundin wie Lin zu haben. Sie sind eher wie Schwestern als nur Freundinnen. Mir hat auch gut gefallen, dass Fia Scott nach seinem Sinneswandel erstmal zappeln lässt. Sie ist verständlicherweise vorsichtig. Scott macht eine große Entwicklung während der Story durch. Was wohl auch mit an der Unterstützung von seinem besten Freund Callum liegt. Obwohl es mir dann etwas zu schnell geht, wurden seine Beweggründe und seine Gefühle doch sehr gut beschrieben. Und das Ende… Wirklich schön. Ein Happy End wie es im Buche steht. Und so ein kleines bisschen hat es mich an ein modernes Märchen erinnert 🙂

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