Twin Deal – Verkauft an zwei Brüder ist der erste Teil einer Dilogie von Alessia Gold.

Paige braucht dringend eine große Menge Geld und hat sich für einen Job als Escort-Dame beworben.  Eine Verkettung unglücklicher Umstände führt jedoch dazu, dass sie den Escort-Job nicht bekommt. Stattdessen trifft sie auf zwei Männer, die ihr einen Deal anbieten.

Paige ist ein unglaublich liebenswerter Charakter. Sie hat es in ihrem Leben nicht leicht gehabt und schon früh die Verantwortung für ihre Schwester übernehmen müssen. Dank ihres Ex-Freundes hat sie jetzt nicht nur einen Haufen Schulden, sondern auch das Sorgerecht für ihre Schwester verloren.  Um diese Probleme zu lösen, ist sie sogar bereit ihre Prinzipien zu verraten und sich selbst zu verkaufen.

Und hier kommen die Zwillinge Francis und Jules Girard ins Spiel. Sie sind sexy, dominant, absolut von sich überzeugt und haben mehr Geld, als sie ausgeben können. Und ganz ehrlich – wie die Zwillinge mit ihren übergroßen Egos gemeinsam in einen Raum passen, das ist doch mathematisch nicht zu erklären.

Paige fragt sich nicht ohne Grund, wieso die beiden ausgerechnet an ihr ein so großes Interesse haben. Sie hat auch so oft das richtige Gefühl gehabt und die richtigen Fragen gestellt, doch die Zwillinge spielen einfach in einer anderen Liga. Es war teilweise wirklich hart, zusehen zu müssen, wie sie im Hintergrund  ohne Skrupel die Fäden gezogen haben, um Paige in ihr Netz zu bekommen. Für dieses Verhalten würde ich den beiden manipulativen Mistkerlen gerne den Arschl0ch-Award in Gold überreichen.

Daher habe ich auch besonders die Szenen gefeiert, in denen Paige es geschafft hat, ihnen ihr überhebliches Grinsen aus dem Gesicht zu wischen.

Zwischen all den Geheimnissen, offenen Rechnungen und Machtspielchen entwickelt sich zwischen den dreien eine tolle Dynamik und eine extreme Hitze. Ich muss sagen, hier hat mich vor allem Paige sehr überrascht.

Und seit sich am Ende die Figuren auf dem Spielfeld teilweise verändert haben, bin ich mir sicher, dass Band 1 bisher nur an der Oberfläche gekratzt hat. Ich mochte die unvorhergesehene Wendung sehr gerne und bin unglaublich gespannt darauf, wie es im nächsten Teil weitergeht.

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