Eine Nacht mit dem unwiderstehlichen Connor Bexter. Diesen Wunsch hatten viele Mädchen am College, auch Hope. Nach einer Halloweenparty landet sie in seinem Bett, doch sie war schlau genug, ihre Identität geheim zu halten. Vier Jahre später begegnet sie Connor wieder, doch die Spannung zwischen den Beiden ist nicht verschwunden. Was können sie dagegen tun? Wird eine weitere gemeinsame Nacht die Lösung sein?

 

Die Spannung zwischen Connor und Hope ist so gut wie greifbar und ihre Charakterzüge perfekt aufeinander abgestimmt. Besonders gefallen hat mir die Zeit, die sich V. J. Phoenix gelassen hat, um ihre Geschichte zu erzählen. Die Beziehung hat sich Stück für Stück entwickelt und machte aufgrund dessen einen realistischen Eindruck auf mich. Auch Hope und Connor  weisen eine gelungene Entwicklung vor, was mich außerordentlich gefreut und sie nur noch liebenswerter gemacht hat.  Ich durfte beobachten, wie zwei Teenager zu Erwachsenen werden.

Zu Beginn der Handlung hatte ich die Befürchtung das Buch würde zu oberflächlich sein, weil der Fokus stark auf intimen Szenen liegt, doch das hat mich überhaupt nicht gestört, weil der Rest so gut zusammen gepasst hat.

Die Autorin hat einen humorvollen, fließenden, detaillierten Schreibstil, der durch tadelnde Gedanken der Protagonisten an sich selbst zusätzlich aufgelockert wurde. Der Perspektivenwechsel hat mir geholfen Connor und Hope besser zu verstehen und ihre Entwicklung unterstrichen, da ich somit viel mehr über sie in Erfahrung bringen durfte.

Die Nebencharaktere haben zum Fortgang der Handlung beigetragen. Ob dies bewusst oder unbewusste geschah, erfährt man leider nicht, doch einige Situationen deuten eine bewusste Steuerung an. Es gab zudem Handlungsaspekte mit vorhersehbarem Charakter, diese haben mich aber nicht gestört, weil ich nicht ganz genau vorhersagen konnte, was im Detail geschehen wird.

Alles in Allem ist „The One Night Deal – Touchdown mit Folgen“ ein gelungenes Buch voller Spannung, Witz und Emotionen.

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