Wer bereits Titel von Liz Rosen oder Lisa Lamp kennt, weiß, dass die Autorin Wert auf inhaltliche Qualität legt und so auch in ihrer neuen düsteren Romance.

Szenen wurden vorstellbar beschrieben, Gedanken und Reaktionen waren, durch die wechselnde Perspektive, nachvollziehbar und verständlich.

Trotz der direkten Ausdrucksweise und den gewählten, teilweise sensiblen Themen bietet „Dark Empire: Hellridge College“ eine Bandbreite an Emotionen.

Ihr wollt eine lockere, seichte und typische Highschool-Story? Die werdet ihr am Hellridge College nicht finden. Dafür Geheimnisse, Prolls, Intrigen und ein Spiel, das über »Wahrheit oder Pflicht« hinausgeht.

Bereits die Ausgangssituation von Freya, die auf der Sucher nach ihrer vermissten Schwester ist, facht die Neugier an und bewegt. Ob sie Theresa findet? Wer weiß …

Liz Rosen schürt Vermutungen, heizt dem Leser ein, führt ihn gekonnt an der Nase herum.

Mit Matt kommt ein reicher Schnösel, der nicht nur verdammt charmant und attraktiv ist, sondern auch seine dunkle Seite zur Schau stellt. Doch seine Arroganz gerät ins Wanken, vielleicht geht er dieses mal nicht als Sieger vom Spielfeld, denn Freya ist anders.

Die Autorin zeichnete eine beeindruckende, taffe und schlagfertige Frau. Dennoch kann sie sich den Verlockungen und der Anziehung nicht gänzlich verweigern, gerät in einen Strudel aus Hass, Liebe und Verzweiflung.

Die Dynamik der beiden bringt die Luft zum knistern, die Atmosphäre ist oft bedrückend und verheißungsvoll.

Spannung, Überraschungen und tiefgreifende Gefühle, Charaktere, die nicht so sind, wie wir vermuten und ein nervenaufreibender Verlauf.

Kann Freya ihre Schwester finden oder ist es dafür vielleicht zu spät? Welche Geheimnisse verstecken sich hinter Matts Fassade und dem Protz-College?

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