Was sich wie ein einfacher Job angehört hat, wird zu einer großen Herausforderung.

Die Poets sind unglaublich gut dargestellt. Sie sind alle so unterschiedlich und ergeben doch eine ganz tolle Einheit. Sie haben mir immer dann am besten gefallen, wenn möglichst viele von ihnen zusammen agiert haben. Auch wenn im ersten Teil nicht alle von ihnen gleichviel Anteil in der Story haben.

Die fünf Männer haben auch so ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, was in das Aufgabengebiet einer Stewardess fällt. Und jugendfrei ist das nicht. Auch wenn Rosaly sich fest vornimmt, nichts mit ihren Arbeitgebern anzufangen, gegen die geballte Ladung Testosteron kommt sie nicht an und es geht öfter heiß zur Sache, als sie sich vorgestellt hat.

Auch wenn das alles gut geschrieben ist, fehlt mir zwischendurch ein wenig die Handlung. Zwar gibt es Rückblicke und auch genügend Andeutungen, die für Spannung sorgen, aber im eigentlichen Verlauf des ersten Teils ist gerade Rosaly sehr oft nur Beifahrerin. Ich hätte mir gewünscht, dass sie etwas mehr Handlung bekommt, um mehr von sich zeigen zu können. So fand ich sie manchmal etwas anstrengend, weil sie oft etwas gedacht hat und im nächsten Moment das genaue Gegenteil getan hat.

Aber all die Andeutungen und Ereignisse machen unheimlich neugierig auf die Folgebände, die ich garantiert lesen werde.

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