“Eine wie keine”, “10 Dinge, die ich an dir hasse”, “High School Musical” oder “Wie werde ich ihn los in 10 Tagen?” – Eine Story, die sich so alt anfühlt wie die Menschheit selbst. Ein Mann, eine Frau, schwer zu deutende Spannung in der Luft. Wortgefechte, Lügen, Selbstbetrug. Schließlich Erkenntnis und Reue. Wir kennen das. Und immer wieder wärmt es uns das Herz.

Nicht anders bei “The One-Night Deal”. Die Spannungen zwischen Hope und Connor sind nicht zu übersehen. Die eigene Deutung der beiden unterscheidet sich jedoch erheblich von der des Lesers. Trotzdem bleibt, auch durch die wechselnden Erzählperspektiven, die Sichtweise der beiden nachvollziehbar. Es macht tierisch Spaß, zu beobachten, wie das Schicksal sie immer näher zusammenführt, die Meinung über den jeweils anderen zu bröckeln beginnt und sich trotzdem noch alle Beteiligten kräftig in die Tasche lügen. Mit erfrischender Leichtigkeit fliegen die Seiten dahin, auf denen einem die Naivität schmackhaft gemacht wird. Das eine oder andere Schmunzeln oder sogar laute Auflachen inklusive. Das kam für mich umso unerwarteter, da ich einen wesentlich größeren Drama-Anteil wegen der im Klappentext angekündigten Schwangerschaft kommen sah. Das war nicht der Fall.

Einen Stern Abzug, weil Connor zu sehr auf den Sport fokussiert ist, wenn der gerade gar keine Rolle spielt. Da hatte ich manchmal das Gefühl, dass einfach nur nochmal einfließen sollte, dass er eine Sportskanone ist.

Nichtsdestotrotz eine ganz klare Leseempfehlung, wenn man mit leichter Unterhaltung den Abend verbringen will.

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