In “Royal Night” von J.C. Barlow geht es um Fia Duncan und Scott Hamilton. Die beiden lernen sich auf einem Reenactment kennen und erleben eine Nacht, die sie nie vergessen werden. Das Problem hierbei ist, dass Scott sich nicht gerne bindet und dazu ein Duke ist. Die Erzählung erfolgt aus den Sichtweisen beider Protagonisten.

Fia nimmt ihrer Freundin zuliebe an einem Nachspiel eines geschichtlichen Ereignisses teil. Dort lernt sie Scott kennen und die beiden kommen sich näher. Als Fia einige Zeit später ihm die Nachricht unterbreitet schwanger zu sein reagiert er alles andere als begeistert. Um keine Verpflichtungen zu haben (und vermutlich auch aus Überforderung) bietet er ihr eine hohe Geldsumme an. Fia lehnt ab und beschließt das Kind alleine groß zu ziehen.

Scotts bester Freund und Geschäftsführer der Whiskey Brennerei, die ein Familienimperium ist, wäscht ihm den Kopf, was ihn zum Umdenken bewegt. Er möchte Fia zurück gewinnen und sich für sein Fehlverhalten entschuldigen. Da diese zu keinem Gespräch mehr bereit ist, muss er sich einen kreativeren Weg überlegen um sie von sich zu überzeugen.

Die Geschichte hat einen gut lesbaren, flüssigen Schreibstil. Vom Titel her hätte man denken können, dass es sich hier um eine klassische royale Romanze, die man sonst von Geschichten über Königshäuser kennt, handelt. Dem ist jedoch nicht so, was mir gut gefallen ha. Allein schon der Einstieg in die Geschichte weckt die Neugier des Lesers, vor allem, wenn man sich für historische Rollenspiele oder Mittelaltermärkte begeistern kann. Von mir gibt’s 4 Sterne.

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